FRITZ!Box – aber welche?

AVMs Wunderkistchen

Ich verwende seit je her ein Fritzbox von AVM. Mein erster Internetzugang über DSL 1000 war mit einer kleinen FRITZ!Box Fon , der aber sehr schnell dann die berühmte und immer noch zahlreich im Einsatz befindliche FRITZ!Box Fon WLAN 7170 folgte.

Ich probierte mal einige Router anderer Firmen aus, aber ich kehrte immer wieder zur Fritzbox zurück. Wenngleich andere Firmen oft (kurzfristig) einen höheren Funktionsumfang hatten, so zog AVM sehr schnell nach. Was mich seit jeher pro Fritzbox stimmte waren die regelmässigen Updates und die Erweiterbarkeit.

Nun werde ich sehr oft gefragt, welche Fritzbox ich denn empfehlen würde. Das gibt es keine klare Empfehlung, man muss immer überlegen, was man damit anstellen will. Will man die Fritzbox nur als Internet-Zugang, hat man dahinter einen  WLAN-Access Point, will man GBit-Netzwerk – alles Fragen, die man sich erst mal stellen sollte, bevor man gleich die teuerste oder neueste kauft.

Solange man nämlich mit den Fritzboxen nur das macht, wofür sie jeweils gedacht sind, ist es auch völlig egal, welche man sich holt, das Wichtigste ist, dass sie regelmäßig den neuesten Fritz-Kernel, heute FRITZ!OS bekommen.

Produktübersicht

Eine wirklich schöne Übersichtsseite über die verschiedenen, aktuell erhältlichen Fritzboxen erhält man direkt auf der AVM Seite.

https://avm.de/produkte/fritzbox/

Es ist selten, dass eine Firma so kurz und prägnant die verschiedenen Produkte auf einer Seite präsentiert. Wer ein bisschen technisch versiert ist,  findet schnell seine richtige Fritzbox.

Meine Empfehlungen

Trotzdem kann ich gewisse Empfehlungen an all diejenigen geben, die etwas mehr mit der Fritzbox machen wollen als nur einen Internetzugang damit realisieren, sie evtl. erweitern wollen oder sie per VPN erreichbar machen wollen.

Ich hatte für mein Heimnetz zwei Modelle vom Typ 7330 im Einsatz, machte aber immer wieder einige Beobachtungen:

Beim Verbinden mit dem VPN von aussen dauerte es oft so lange, bis das VPN aufgebaut wurde, so dass der Aufbau nur jedes zweite Mal klappte. Beim Telefonieren über das Internet (SIP) brach hin- und wieder die Verbindung mit dem Mobilteil ab. Auch beim Einsatz einer zweiten Fritzbox vom selben Typ als WLAN-Repeater stürzte diese irgendwann ab, wenn man sie nicht täglich durchstartete.

Irgendwann ersteigerte ich mir dann zwei Modelle vom Typ 7490, die meine bis dahin in Gebrauch befindlichen 7330 ersetzten.

FRITZ!Box 7330 FRITZ!Box 7490

Seitdem treten o.g. Phänomene nicht mehr auf. Das WLAN ist ohnehin leistungsfähiger und modernere Mobilgeräte können über die beiden Frequenzen 2,4 GHz und 5 GHz  kommunizieren.

FRITZ!Box Update 30.01.2018

Mittlerweile hat AVM sein Produktportfolio erheblich modernisiert, nicht nur optisch.

Zwei neuere Modelle habe ich schon erfolgreich getestet, vor allem funktioniert der Aufbau der VPN-Verbindung stabiler und wesentlich schneller:

FRITZ!Box 7590 FRITZ!Box 7580

Der große Vorteil dieser beiden Modelle ist, dass sie wie das Modell 7490 über einen internen Speicher von 512 MB besitzen.  Meine Erfahrung ist, dass dies ein entscheidender Faktor für die Stabilität und den Aufbau einer VPN-Verbindung ist.

 

Zuletzt aktualisiert am 30.06.2018.

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